Perlhuhnbärblinge und der Berliner "Flüssigbeton", geht das gut?

    • Perlhuhnbärblinge und der Berliner "Flüssigbeton", geht das gut?

      Hallo, liebe Forumsgemeinde!
      In der kommenden Woche möchte ich mir diese hübschen kleinen Bärblinge zulegen. Habe auch schon etwas darüber gelesen. Meine Frage an Euch ist: Mein Ph-Wert aus der Leitung ist 7,8 bei 19 Grad Gesamthärte.
      Bis jetzt habe ich wöchentlich 30% Wasserwechsel mit purem Leitungswasser durchgeführt.

      Ich las im englischen Perlhuhn-Bärblings-Forum, dass die dort empfehlen Regenwasser oder Osmosewasser dem Leitungswasser zuzufügen, um es etwas weicher zu machen.
      Hat jemand Erfahrungen mit der Haltung in Berliner Leitungswasser?
      Grüße
      Uwe
    • Hey Uwe, aber schau sie dir wirklich vorher genau im Netz an,
      damit du keine degenerierten Exemplare mitnimmst, was sich dir
      dann erst zu Hause offenbart....
      Wäre schade, wenn du dann bei deinen ersten Perlhühnern gleich
      solche "Unikate" erwischt....

      Ich meine damit vor allem eingefallene Bäuche und krumme Rücken,
      die man immer wieder bei denen findet...

      Also Finger weg von allem, was nicht dem Idealbild entspricht,
      denn deren Nachzuchten bringen das dann noch extremer zu Tage...
      Tschüss, common(Bernd)
    • Hallo, ihr Lieben:
      Das ging ja schnell. Zunächst bin ich mal beruhigt, dass die Wasserhärte kein Problem sein soll.
      Hatte eigentlich auch keine Meinung mit Osmoseanlagen zum Panschen anzufangen.....
      Ja, und auch Danke für den Tip auf gut gewachsene Tiere aufzupassen.

      *dickesdanke* sagt: Uwe
    • Hallo!
      Danio Margaritatus, Perlhuhnbärbling




      Diese kleinen Fische aus dem früheren Birma (heute: Myanmar)
      sind ja erst vor gar nicht so langer Zeit entdeckt worden, ich habe sie jetzt seit 1 Woche.
      Zwischen vielen Pflanzen und Amano-Garnelen, scheinen sie sich auch recht wohl zu fühlen.
      Sie sind etwa halb so groß wie ein erwachsener Guppy, haben die Form einer etwas
      verkürzten Forelle und besonders die Männchen haben ein wunderschönes
      Farbenspiel.

      Der englische Name : Celestial Danio bedeutet "Himmlischer Danio" er
      bezieht sich- denke ich- auf das himmlische Farbspiel zwischen den roten
      Flossen und dem himmelblauen Bauch auf dem sich viele glitzernde Perlen
      befinden.



      Etwas Kummer bereitet mir nur das "wählerische" Fressverhalten dieser
      schönen Fischlein: Frostfutter: wollen sie nicht! Flockenfutter: muss
      das sein? lebende rote Mückenlarven sind fast so groß wie die Fische
      selbst (von der Länge her) und scheinen ihnen daher kein annehmbares
      Futter zu sein. Die gekochten Brennesselblätter, auf die sich meine
      Guppys und die Garnelen in den anderen Becken wie die Irren strüzen und
      sofort verzehren: Fehlanzeige. Meine Artemia-Zucht scheitert bislang an
      der wohl zu niedrigen Temperatur von etwa 20 Grad, den 3. Tag blubbert
      und brummt die Kultur jetzt ohne Resultat in meinem Badezimmer, meine
      Frau bekommt langsam schlechte Laune, diese Membranpumpen, so klein sie
      auch sind, sind immer lauter als die größten Eheim-Topffilter.

      Ja, also an Verfettung werden meine süßen Perlhuhnbärblinge wohl nicht sterben müssen *lolol*
      Liebe Grüße
      Uwe

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    • auch ganz feine Frostfuttersorten probiert? Cyclop oder Rädertierchen?
      Klar, sie wollen vor allem kleines Lebendfutter. Damit sie nicht abmagern gib ihnen wenigstens Micro oder Grindal. Sie werden sich schon umgewöhnen an die Bedingungen bei Dir. Was Du von der Größe im Vergleich zu roten Mückenlarven schreibst, zeigt doch, dass es offenbar noch Jungfische sind.
    • Perlhuhn-Futter

      Hallo, Anubias
      Danke für die Hinweise. Habe mir gerade mal die Kulturanleitungen für Micro- und Grindalwürmer angeschaut.
      Morgen werde ich erst mal noch die anderen Frostfuttersorten probieren. Hoffentlich wird meine - nun beheizte - Artemia-Kultur noch, denn ich hab mich bis heute leider noch nicht mit der Wurmzucht befasst.
      Und ich dachte, diese Fischlein bleiben so klein *wälz vor lachen* , echt!
      Liebe Grüße
      Uwe
    • Die werden

      größer als Zwergkärpflinge und die fressen rote Mückenlarven ohne Probleme. Mit Artemenia-Kultur kommst Du sicher nicht weit mit der Fütterung. Das ist doch etwas für kleine Jungfische. Solltest Du Wurmansätze benötigen, melde Dich. Du bist ja auch Berliner. Da wird sich doch was machen lassen.
    • Futter bei die Fische

      Danke für das Angebot, Anubias. Übrigens fressen meine "großen" Guppys genau wie die Schmetterlingsbuntbarsche die frisch geschlüpften Artemia-Nauplien sehr gerne, anders als die dekapsulierten Artemia-Eier. Aber da ich derzeit reichlich Wasserflöhe finde und meine kleinen Perlhühner schon richtige Bäuche haben und nicht mehr so dünn wie ein Blatt Papier sind, ist das derzeit gar nicht nötig.
      Liebe Grüße
      Uwe
    • Hallo, ihr Lieben
      Etwas neues zu meinen Perlhühnern habe ich zu berichten:
      Die Kleinen sind nicht halbwegs so empfindlich, wie gedacht. Da sie mit meinen Guppys in großen Becken vergesellschaftet sind, habe ich zufällig mit vielen Jungguppys, die ich heraus fing um sie in der Regentonne über den Sommer groß zu ziehen, 3 meiner Perlhuhnbärblinge mit heraus gefangen.
      Sie überlebten dort stark schwankende Wassertemperaturen zwischen 14 und 28 Grad, schwankende Wasserwerte im verstaubten Niederschlagswasser vom Dach der Großstadt. Das Wasser, das ich nun abgelassen habe um die Fische vor den kalten Nachttemperaturen zu schützen, war eine grüne "Jauche".
      Nun hatte ich erst bemerkt dass die 3 Bärblinge mit den Guppys dort seit Mai drin waren.
      Und was soll ich sagen: die 3 aus der Regentonne sind kräftiger als die restlichen die den ganzen Sommer im wohltemperierten Aquarium mit wöchentlichen Wasserwechseln verbracht haben. So ganz verstehen tu ich das jetzt nicht, wollte es aber mal erwähnen. Außer den Algen, die sich im gedüngten Wasser gebildet hatten, gab es nur den ständigen Nachschub an Stechmückenlarven, die sich täglich neu dort bilden, zu fressen.
      Liebe Grüße
      Uwe
    • wohl wesentlich die wechselnden Temperaturen und natürliches Futter geholfen haben. Bei mir sind noch Kaudis draußen. Ich hoffe, sie sind noch alle da und haben sich sogar wieder gut vermehrt. Noch bleiben sie auch draußen. Ich kann da heißen,wenn es unter 15 Grad geht im Wasser.
      Hoffentlich hast Du die Fische langsam an neue Wasserbedingungen gewöhnt.