Neues Verbot invasiver Arten

    • Neues Verbot invasiver Arten

      Hallo Forengemeinde .
      Fachleute der EU bereiten Verbot invasiver Arten vor . Pflanzen , Krebse usw. Auch Aquarienpflanzen sind betroffen . Grundsätzlich bin ich nicht gegen diese Dinge , befürchte aber dass man den selben Pfusch abliefert , den man es schon bei den sogenannten Apfelschnecken abgeliefert hat . Was in Südspanien eine invasive Art ist würde hier wahrscheinlich nicht den ersten Winter überleben .
      Man möchte Regelungen die EU weit gelten , dann frage ich mich warum ist es zB erlaubt dass auf der Insel Malta jedes Jahr zehntausende Zugvögel gefangen werden . Dies ist nur ein Beispiel von vielen .
      Ich habe wenig Hoffnung .
      Grüsse Armin
    • Die Bürokraten und Schw....... in Brüssel und auch Berlin....

      Da kommt eh nichts vernümpftiges raus. Bei einigen Arten würde das zwar Sinn machen, kommt allerdings wie fast immer zu spät.
      Gleichzeitig liest man Artikel von jungen dynamischen Förstern die fremdländische Bäume in heimischen Forsten pflanzen wollen wegen dem Klimawandel. Weder wird man ausschließen können das Krankheiten, Pilze oder andere Parasiten eingeschleppt werden noch ist auszuschließen das dieser Nutzbaum nicht invasiv ist, man denke nur an Robinie oder die Spätblühende Traubenkirsche (wurde auch von deutschen Förstern verbreite).
      Da stecken natürlich größere finanzielle interessen hinter als bei der Aquaristik.
      Wären sie wirklich konsequent wurden sie komplett die Einfuhr von Lebewesen und Produkten auf deren Basis verbieten, aber das werden sie schon aus diversen ökonomischen Interessen in unserer globalisierten Welt nicht tun.
      Sie werden weiterhin irgendwelches undurchdachtes Stückwerk abliefern und irgeldwelche halbgaren eher noch kontraproduktive Positionspapiere (siehe SPD) zusammenfabrizieren, die nochdazu von unwissenden Städter (in Bezug auf Landwirtschaft und Tierschutz) fabriziert werden. Der ganze scheinökologische Umbau auf erneuerbare Energien ist doch eine Gelddruckmaschiene, die aber auch massenweise Ökologische Schäden anrichtet, sie Monokulturen (biologische Wüsten) von Energiepflanzen für "Biosprit" und "Biogas" welches noch zusätzlich durch seine Reststoffe aus der Vergährung für hohe Nitratbelastungen in vielen deutschen Landstrichen sorgt.
      Die Abholzung in Indonesien ist doch erst richtig losgegangen als mehr Platz für Palmölplantagen gebraucht wurde, weil USA und EU ihre Ökologische Ader fanden.
      Und... und...und.

      Ach mir wird schlecht wenn ich nur an Politikerideen denke.
    • Hallo zusammen,

      danke für den Hinweis Armin. Bevor hier Leute in Panik verfallen, sollten wir erstmal die offizielle Liste abwarten, bzw. deren ersten Entwurf, der am 2.1. der EU vorgelegt werden soll.

      Nach Listen die in anderen Aquarienforen kursieren, sind das nur wenige Arten die Aquarianer interessieren, darunter Arten wie der Marmorkrebs und andere Procambarus-Taxa. M.E. gehört der Marmorkrebs unbedingt auf so eine Liste, wundert mich sowieso, dass dieser, sich rasant durch Jungfernzeugung vermehrende Krebs, noch nicht in heimischen Gewässern aufgetaucht ist. Die Problematik heimischer Edelkrebs (Astacus astacus) - Krebspest, Überträger Procambarus-Arten und Verdrängung durch Konkurenz, dürfte ja vielen bekannt sein. Auch wenn hier nicht Aquarianer, sondern die gezielte Ansiedlung wohl der Grund für die Ausbreitung von Amerikanischen Flusskrebsen war. Auch auf das Argument, dass einige Arten, da sie aus wärmeren Gefilden stammen und sich bei uns daher dauerhaft nicht halten werden, würde ich mich in Anbetracht des Klimawandels nicht unbedingt verlassen. Z.B. war man lange der Meinung, dass sich Silber-/Marmor-/Graskarpfen nicht in unseren Gewässern vermehren können, inzwischen hört man immer wieder von Fischern, die das Gegenteil beobachtet haben. Habe auch schon Vallisneria in heimischen Gewässern gesehen.

      Wie Carsten schon schrieb, kommt so eine Liste aber wohl ein bischen spät und man könnte sicher noch viele weitere Arten ergänzen. Bezüglich Land- und Forstwirtschaft muss ich Carsten recht geben, eigentlich generell wo es um Wirtschaft vrs. Naturschutz geht. Die Wirtschaftslobby ist leider sehr mächtig. In diesem Bereich müssten vielmehr Anstrengungen unternommen werden.
      Wie dem auch sei, die Grundidee so einer Liste finde ich gut. Wenn es dadurch ein paar weniger Arten in der Aquaristik gibt, kann ich damit leben. Die Frage ist letztendlich der Vollzug.

      Gruß, Ines

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Garnelchen ()