Staeck Endler

    • Hallo zusammen,
      es gibt doch noch einen Stamm "Staeck-Endler". Tobias Bernsee hatte sie im Schreibtischaquarium seines Dozenten Dr. Stefan Hetz (VDA) entdeckt. Dr. Hetz hatte diese Guppys vor vielen Jahren von Dr. Staeck bekommen und seitdem in diesem Aquarium gehalten. Schön, wenn solche "vergessenen Schätze" wieder aufgestöbert werden und wieder verfügbar sind.
      Beste Grüße
      Detlev.
    • Danke für das Bild Erich!

      Ja, das sind Nachkommen der Würzburger "Staeck-Endler" , damals wohl eher als Black-Endler unterwegs. Die netten schwarzen Streifen werden später die schönen schwarzen Punkte. Keine Endler-Komma zu sehen ^^

      Meine Vermutung ist aber, das wirklich mehrere "Steack"-Endler oder Steack-Guppys als "Wildfänge" unterwegs sind. Es wäre wirklich mal schön, wenn es da komplette Daten geben würde.
      Gruß,
      Es gibt nix Gutes, außer man tut es.
      Rainer


      Mitglied bei DGLZ und VDA AK Lebendgebärende
    • Hallo Erich,
      sehr schön gefärbtes kräftiges Männchen. Hatten alle deine Männchen schon immer diese 2 schwarzen Querbalken? Oder hat sich das über die Jahre so entwickelt? Bei meinem Stamm haben die Männchen 1-3 (meistens 2) runde schwarze Flecken.
      @Rainer, schwarze Querbalken kamen bei meinen Männchen noch nicht vor.
      Beste Grüße
      Detlev
    • ...ich hatte die Guppys im Frühjahr 2010 erhalten. Es gab keine andere Bezeichnung, so habe ich sie aber immer mit dem entsprechenden Hinweisen weiter gegeben.
      @detlev Du erinnerst Dich, dass ich Dir das beim IGPD-Event in Berlin gesagt habe.
      Dass Deine Guppys diese Streifen nicht haben, bestätigt für mich die Information, dass es sich hier um die schon beschriebene Kreuzung mit einem anderen Guppyweibchen handelt.
      Auch diese Tiere hatte ich damals vorher. Auch bei mir zeigten die Jungfische keine Streifen.
      Die "originalen" "schwarzen-Endler" sehen als Jungfische durch diese Streifen sehr viel attraktiver aus.
      Im späteren Verlauf der Vermehrung der "gepanschten" löl wurden diese den "Originalen" immer ähnlicher, besonders in den Anteilen der grünen Färbung. Aber Streifung der Jungfische stellte sich dort nie ein.
      Was aber nicht ausschließt, dass diese bei einer weiteren Vermehrung und einer glücklichen Auswahl innerhalb der Linie sich nicht auch einstellen könnte.
      Gruß,
      Es gibt nix Gutes, außer man tut es.
      Rainer


      Mitglied bei DGLZ und VDA AK Lebendgebärende
    • Hallo Rainer,
      nachdem wir damals über die Staeck-Endler sprachen, hatte ich meinen alten (von 2008) Cumana-Stamm auslaufen lassen. Von Tobi hatte ich ja dann Tiere aus dem Stamm von Dr. Hetz bekommen. Diesen Stamm sehen wir ja als "unverpanscht" an. Da treten keine Balken auf, auch nicht bei Jungmännchen.
      Beste Grüße
      Detlev
    • Hallo,

      Dr Stefan Hetz hatte die Tiere via "kleinem Dienstweg" von Dr Staeck erhalten und seitdem in seinem Büro-Aquarium sowie zusätzlich auch in teilweise riesigen (ca. 2m Kantenlänge und mehr) Aquarien der Tierphysiologie (in der Humboldt Universität zu Berlin) vermehrt/gepflegt. Dieser Stamm bzw. diessen Biotop usw. wurde DATZ 2004" Ausgabe 6 und 7 sowie im "Das Aquarium" Ausgabe 5/2006 vorgestellt. Die Tiere in der HU waren komplett uneinheitlich gefärbt, es war kein einheitlicher Stamm mit zuordenbarem Muster, wie es später (zusätzlich) der Stamm aus "Hamburg" zeigte.

      Ich habe Tiere aus der HU an D. Rennoch und Detlev weitergegeben. Die Population bei D.Rennoch ist zwischenzeitlich erloschen. Hier sind einige "Erinnerungsfotos" zu sehen.
      guppyfocus.blogspot.de/2008/01/staeck-endlers.html

      Eine Zuordnung zu einem "Wildtyp"-Stamm bzw. dessen Herkunft an Hand von Phänotypen bei Guppys zu treffen, halte ich für völlig unangebracht bzw. nicht verifizierbar.

      Der (zukünftige) Halter selbst ist verantwortlich die Tiere mit allen Informationen zu erhalten und weiterzugeben. Bzw. offene(verlorene) Informationen bei den vorherien Haltern zu recherchieren , um lückenlos über Herkunft und Werdegang der Population Bescheid zu wissen. Jeder Verlust von Genetischer Variabilität und Hintergrundinformation machen die Tiere mehr und mehr zu Aquarienstämmen, die sich von diversen Hybriden und Wald&Wiesenguppys nur unschwer abheben.

      Resultierend daraus sind Tiere mit lückenlosem "Werdegang" und nachvollziehbarer "Geschichte" wertvoller, als Tiere die nur wage oder mit vermindertern Informationen weitergegeben werden(könne). Hier sind die Informationen fast "wertvoller" als die Lebewesen selbst.

      gruß tobi
      Guppy - Das Kleine Wunder!

      guppyfocus.blogspot.com/
    • Hallo Tobi,

      Danke für Deine freundliche Antwort! Hast Du auf der IGPD-Veranstaltung vor vielen Jahren auch schon - so "krass" - vorgetragen.

      Hast mir damals versprochen, Deinen Vortrag zu publizieren ...

      ... habe ich etwas übersehen?

      Bei Deinen obigen Quellenangaben hast Du Dich verschreiben, das letzte Heft der Zeitschrift "Das Aquarium" erschien im Dezember 2005.

      Dank und Gruß

      Erich