Algensorgen: Fressfeinde

    • Algensorgen: Fressfeinde

      Fische gegen Algen

      Ein Überblick aus einer Umfrage bei Zoofachhändlern

      Algen, eine Geissel der Aquarianer, chemisch bekämpfen ist wenig erfolgversprechend.
      Zudem werden die erwünschten Pflanzen im Aquarium stark in Mitleidenschaft gezogen.
      Es gilt in erster Linie durch eine Verbesserung der Haltungsbedingungen und dichten gesunden Pflanzenwuchs
      eine wirkungsvolle Algenbekämpfungs- und Verhütungsmethode zu schaffen.

      Die erfolgreichsten Fische aus dieser Umfrage sind nun hier gelistet:

      Siamesische Rüsselbarbe Epalzeorhynchus siamensis
      Schönflossige Rüsselbarbe Epalzeorhynchus kallopterus
      Ohrgitter Harnischwels Otocinclus affinis, Otocinclus vittatus
      Gabelschwanzmolly Poecilia sphenops
      Guppy Poecilia reticula
      Siamesische Saugschmerle Gyrinocheilus aymonieri
      Karpfenschmerle Homaloptera zollingeri
      Blauer Antennenwels Ancistrus dolichopterus
      Tüpfel Antennenwels Ancistrus leucosticus
      Punktierter Schilderwels Hypostomus punctatus
      Gemeiner Nadelwels Farlowella acus
      Spiegelkärpfling Xiphophorus maculatus
      Brachsensalmler Abramites hypselonatus
      Zwergharnischwels Rineloricaria fallax
      Schwarzlinien Harnischwels L190 Panaque nigrolineatus
      Wildmolly Poecilia gilii
      Rotstreifenbarbe Sahyadria denisonii
      Prachtalgenfresser, Panda Saugbarbe - Garra flavatra
      Algenfresser, Rötliche Saugbarbe , Kangalfisch - Garra rufa

      Wimpelkarpfen -Myxocyprinus asiaticus (nur für sehr grosse Becken/ Teiche...)
      Silberkarpfen Hypophthalamichthys molitrix (nur für sehr grosse Becken/Teiche)
      Graskarpfen Ctenophoryngodon idella (für Teiche; Achtung frisst auch alle Wasserpflanzen gleich mit!)


      Garnelen
      Amanogarnele - Caridina multidentata

      Schnecken

      Anthrazitschnecken, Neritina pulligera, auch Stahlhelm-oder Napfschnecken genannt*
      Geweihschnecken - Clithons -alle Arten*
      Rennschnecken - z.B. Neritina natalensis, alle anderen Neritina ebenfalls*
      Kahnschnecke – Theodoxus fluviatilis - sehr gut, einheimisch, klein, schwer zu bekommen

      * nicht im Süsswasser vermehrungsfähig, also keine "Plage" zu befürchten..

      Für eine Vervollständigung wäre ich dankbar.
      Gruß Dietmar
      FG Meeresaquaristik Berlin-Brandenburg

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von dietmar () aus folgendem Grund: hab dran gearbeitet , wie du siehst....

    • Hallo Bernd,
      vielen Dank für Deine Bearbeitung. Ich habe die Kahnschnecke
      einige Jahre lang in meinem Kaltwasseraquarium gepflegt und vermehrt. Es ist schade, wenn diese Art aus unseren Binnengewässern verschwindet, weil die Umweltbedingungen sich ungünstig verändern. Daher gestatte ich mir, sie hier einmal zu zeigen.
      Das zweite Bild beim Liebesspiel, was einige Stunden Zeit erfordert.
      LG Dietmar
      PS. Sie wurden bei einer Dichte von 1.010 (Brackwasser) und einer Temperatur zwischen 10-25°C gehalten. Gezielt eingesetzt wurden die Tiere nicht, sie waren sicher eingeschleppt mit den Algen, die ich im Aquarium angesiedelt hatte.
      Dateien
    • Algensorgen und das Wasser aus der Leitung:

      Probleme

      Nicht nur bei einem Seewasseraquarium ein großes Problem wie es scheint. Ich habe mir einen Artikel aus dem Netz heruntergeladen, der auf Probleme im Süsswasser eingeht, speziell auf die Fruchtbarkeit der Gelege. Das ist sehr interessant, schon aus dem Grund weil die Werte, die man vom Wasserversorger erhält, gemittelten Werte sind. Ich habe mir die Wasserversorgung und Behandlung angeschaut, wenn das Wasser aus der Erde kommt (Friedrichshagen) und wie das aufbereitet wird. Das war sehr aussagekräftig, was das Berliner Trinkwasser betrifft. Dennoch empfehle ich Euch diesen Artikel:
      amazonas-alfeld.de/index_htm_f…kein%20Aquariumwasser.PDF
      Besondere Beachtung die Tabelle aus dem zweiten Teil des Vortrages!
      LG Dietmar

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dietmar ()

    • Heute möchte ich eine Alge vorstellen, die sich selbst im Brackwasser (Dichte 1.010) noch gut entwickelt. Soweit ich gelesen habe, ist sie dann allerdings nicht vermehrungsfähig. Sie ist eine Alge, die auf oligotrophe Wasserverhältnisse hinweist.
      Es ist, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht so scheint, eine Grünalge des Süsswassers. Wer das Mikroskopbild betrachtet, wird sicher schnell erkennen um welche Gattung es sich handelt.
      Nach dem ich die Alge ausgespült habe, habe ich mir das "Abwasser" betrachtet und eine Unmenge an kleinem Getier entdecken können. Das war doch recht spannend und hat zu unerwarteten und teilweise sehr erfreulichen Ergebnissen geführt.
      LG Dietmar
      Dateien
      • Alge.jpg

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