Mein 120Liter Aquarium

  • Meinst Du die kleinen Stäbchen an der Deko? Das sind m.E. Algen.

    Bei trübem Wasser - was das Bild nicht her gibt - nur nicht gleich TW oder gar Filterwechsel machen. Du kannst das damit nur verschlimmern. Abwarten ist immer richtig.

    Die Fische werden doch wohl noch nicht an der Oberfläche hängen. Die Trübung vergeht von ganz allein. Selbst, wenn Du zu viel gefüttert haben solltes und das die Ursache ist, vergeht das wieder. Futterreste sollt eman allerdingst beseitigen, wenn sie sichtbar sein sollten. Jede weitere Rumpantscherei kann die Bedingungen nur negativ beeinflussen. Frisches Wasser kann alles noch schlimmer machen. Einzeller hätten dann wieder bessere Lebensbedingungen.

    Wieso sollen da Kunststoffpartikel im Wasser befinden? Den Filter wirst Du doch vor der Nutzung mal ausgewaschen haben. Woher sollten sie sonst noch kommen?

    Mein Rat: Ganz gelassen bleiben. Ist die Trübung natürlich entstanden, geht sie auch wieder allein weg. Das kann immer mal passieren. Je besser das Becken im Gleichgewicht bleibt, um so seltener erlebt man so etwas. Generationen vor uns hatte auch ohne Chemie und fast ohnen Technik klares Wasser im Aquarium. Es gab sogar mal eine Zeit, da wurde auf Altwasser geschworen. Das war dann schon bräunlich aber klar.


    Beobachte weiter und gib bitte wieder eine Nachricht, wie es sich entwicklet.

  • Im Übrigen,

    Ein neues Filterflies filtert erstmal schlechter als ein älteres. Wo sollen an einem neuen Flies solche feinen Partikel hängenbleiben?

    Den Fehler machen viele, wenn sie denken den Filter immer mal wieder richtig clean zu machen und sich dann wundern, wenn feine Partikel im Wasser schweben.

    Erst wenn sich da bissel "organischer Schlamm" angesetzt hat bleiben solche feinen Partikel auch hängen und werden gebunden im Filterschlamm. Irgendwann funktioniert das auch mit einen grobporigen Filterschwamm, wenn sich dieser auch etwas zugesetzt hat.

    Dann brauch man meiner Meinung nach kein Flies mehr, da es sich dann nur zu stark zusetzt und die Filterleistung drosselt.

    Ich nutze dieses Feinflies garnicht mehr nur noch Schwämme und Siporax.



    Grüße!pardon

  • Abend hier mal ein kleines Update. Wie ich oben geschrieben habe, hatte ich Weissflossenschmucksalmler im Becken. Am Samstag habe ich endlich meine Blue Star Endler abholen können.

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    Gerade den Männchen wurde durch die Salmler nachgestellt, weshalb ich mich entschieden habe die Salmler wieder abzugeben. Ein weiterer Fehler war bei den Salmlern das ich 8 Männchen und nur zwei Weibchen mir geholt hatte (unwissend), dabei ist die Unterscheidung so einfach. Deshalb herschte dauerhaft Revierkampf. D8DF1586-8E93-46D2-A751-24847B2C5270.jpeg


    Zum Thema „Schmutzpartikel“ ein kleiner Nachtrag, mir ist aufgefallen nachdem ich ganz nah an der Scheibe klebte ;) das sich die Punkte bewegen. Jemannd eine Idee was das für Tiere sind und gibt es Handlungsbedarf?


    Die Kammhaut ist auch verschwunden, dafür habe ich an einer Stelle wieder diesen Bakterienrasen. Zudem sind verstärkt Bartalgen entstanden, welche aber in der letzten Woche nicht mehr geworden sind.


    Ansonsten scheinen sich die Pflanzen auf das Becken eingestellt zu haben und beginnen schön zu wachsen.


    Beste Grüße

    Andreas

  • Bei Bartalgen, sicher sind es die schwarzen Pinselalgen, unbedingt der Anfängen begegnen. Du wirst sonst nicht mehr froh. Becken, die damit überwachsen, sind nicht mehr anzusehen. In der Wohnung möchte ich so etwas nicht haben. Versuche es mit einer Kombination von mechanischem Entfernen, CO2 - Zugabe und einer Schneckenart, die auch Bartalgen frißt. Findest Du im Web.

  • Hast Du die Algen richtig bestimmt?

    Lange Fäden oder kutze Pinsel?

    Jedes befallene Blatt muss raus, Dekogegenstände u.ä., was man raus nehmen kann entfernen und gründlich schruppen. Wenn schon etwas an den Siliconfugen ist, dann möglichst mit einer Pinzette so greifen, dass nichts dran bleibt. Reste die im Wasser bleiben, wachsen neu aus.


    Du kommst nicht darum herum, die Nährstoffzufuhr zu verringern aber optimal mit CO2 zu düngen, damit die Pflanzen schnell wachsen. Auch schnell wachsende Stengelpflanzen können helfen, Sie verbrauchen Nährstoffe schneller, die sonst den Algen gefallen. Wenn Du keine CO2-Anlage hast, ich nehme BIO-CO2, dann versuche es schnellstens mal mit der Zugabe von sprudelnder Selters. Kannst Du ruhig jeden Tag eine rein geben. Oder besorgen Dir CO2-Tabs plus von Sera mit dem dazu gehörigen Diffisionsreaktor. Der ist CO2-durchlässig. Du wirst staunen, wie schnell sich der Vorrat von einem Tab verbraucht.


    Sehr viel Geduld ist wichtig. Die Dinger sind sehr hartnäckig, wenn ihnenn die Bedingungen zusagen.


    Schnecken schaffen nicht sehr schnell Abhilfe. Man kann es versuchen. Ich hatte schon Erfolge mit Helmschnecken oder Anthrazit Napfschnecken (Neritina pulligera) auch die Algenschnecke - Neritinia Clithon kann sicher helfen. Zum Test habe ich in einem bodenlosen Becken noch ein Stück Steinholz mit Pinselalgen. Da stelle ich fest, dass die Schnecken die Algen aber nicht gezielt finden. Ist wohl alles Zufall, wenn sie gerade dort schrubben, wo welche sind. Die genannten Schnecken leben sehr versteckt. Ich sehe sie nur ganz selten mal an einer Scheibe. Rennschnecken brachten bei Pinselalgen bei mir gar nichts. Die sind gut für leichten Grünalgenrasen. Da schaffen sie, wenn man genug im Becken hat. Mit der Helmschnecke können sie aber nicht mithalten.


    Du musst wirklich radikal vorgehen. Ich habe mal ein ca 500 Liter-Becken gesehen, da war alles mit Pinselalgen überwuchert. Ganz schlimmer Anblick. Dieses Becken wurde dann auch total vernichtet. Der Eigentümer wurde der Sache nicht mehr Herr.


    Die Kombination der Möglichkeiten wird Dir bestimmt Erfolg bringen.